Vorstand
Die Organisation von Dr. h.c. Gertrud Bärtschi in Basel kann auf eine Erfahrung von über vier Jahrzehnten zählen. Im Jahre 2009 wurde der Verein "Solidarität Schweiz-Peru" gegründet, um diese Arbeit fortzuführen. Dem Vereinsvorstand gehören folgende Personen an:
Monika Winter (Präsidentin), Marcel Vögtlin (Kassier), Cécile Lütolf (Aktuarin)
Darf ich mich kurz vorstellen? Mein Name ist Monika Winter-Pfändler, ich bin 59 Jahre alt und arbeite momentan als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen im Fachbereich Ethik-Religionen-Gemeinschaft. Ich bin verheiratet und wohne mit meinem Mann Urs im appenzellischen Speicher.
Anfang 1993 durfte ich meinen Lebenstraum verwirklichen und als Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin mit der Bethlehem Mission Immensee für fünf Jahre in einen Einsatz nach Perú gehen. Erst war ich knapp ein Jahr in El Carmen bei Ica bevor ich rund 3500 Höhenmeter Karriere machen durfte und nach Huac-Huas ins Departement Ayacucho kam. Diese Zeit hat mich sehr geprägt, denn in den Wirren des damaligen Bürgerkriegs mit Sendero Luminoso erlebte ich einen befreiungstheologischen Bischof, der unserer Equipe stets unterstützte bei unserem Anliegen, an der Seite der Armen zu leben und mit Jugend- und Frauengruppen, Gesundheitsdelegierten, Lehrpersonen und KatechetInnen zu arbeiten
Seit einigen Jahren bin ich Mitglied des Vereins «Solidarität Schweiz-Perú» und nach dem Aufruf des Vorstands im Sommer 2024 habe ich mich entschlossen, mich für ein Engagement zu melden. Meine Kontakte zu Perú sind nach wie vor gut und haben sich durch die digitale Kommunikation der letzten Jahre noch intensiviert. Ich erachte es als wichtig, dass die von Gertrud Bärtschi ins Leben gerufenen Projekte weiter unterstützt werden können, denn sie liegen auf einer Linie mit meiner eigenen Lebensphilosophie.
Ich lernte Gertrud Bärtschi kennen nach ihrer Ernennung zum Dr. h.c. der Universität Basel im Jahr 1994 dank einem Artikel im damaligen Magazin der Basler Zeitung. Ich fühle mich lange schon verbunden mit Personen, die kein leichtes Leben führen und finanziell auf schwachen Beinen stehen, natürlich auch in Ländern wie Peru, wo die gesellschaftlichen Unterschiede extrem sind. Da ich dank meiner Handelsmatur an wirtschaftlichen Fragen interessiert bin und etwas von Buchhaltung verstehe, wurde ich an der Gründungsversammlung im Jahr 2009 als Kassier des Vereins gewählt und übe dieses Amt noch immer aus. Wichtig ist für mich der Kontakt mit unseren SpenderInnen, die uns zum Teil schon seit Jahrzehnten unterstützen.
Mein Name ist Cécile Lütolf Fritschi. Zusammen mit meinem Mann und unseren drei Kindern im Teenageralter lebe ich in Winterthur. Ich arbeite als Lehrerin zurzeit an der Klinikschule der IPW (Integrierte Psychiatrie Winterthur), wo ich psychisch erkrankte Jugendliche begleite.
Vor einiger Zeit fragte mich Monika Winter, ob ich Interesse hätte, im Vorstand des Vereins Solidarität Schweiz-Peru mitzuwirken. Sie war es auch, die mich vor dreissig Jahren – da war ich 19 Jahre alt – nach Peru eingeladen hatte. Dank ihr durfte ich das Land kennenlernen, vielen Menschen begegnen, Monika und ihr Team im Hochland Perus begleiten und Einblick in die Arbeit der Bethlehem Mission Immensee nehmen. Dies war für mich eine eindrückliche und prägende Erfahrung.
Sinnstiftende Arbeit erfüllt mich. Die Programme, welche der Verein Solidarität Schweiz-Peru unterstützt, überzeugen mich. So engagiere ich mich seit Herbst 2025 gerne im Vorstand.